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Anti-Machiavelli für ManagerAnti-Machiavelli für Manager
Erschienen 1999, Falken-Verlag Broschiert, 206 Seiten
Führen hat mit Einflussnahme zu tun und damit auch mit Macht. Macht kann wie eine Droge wirken, oder anders gesagt: Die eigentliche Machtmotivation liegt in dem Gefühl eigener Stärke und Wichtigkeit, und das schürt stets den Wunsch nach Erneuerung und Steigerung - eben dies, das dynamische Element der Macht, macht Macht so gefährlich! Gerade in Führungsetagen sind ungehemmtes Machtstreben und rücksichtslose Durchsetzung eigener Interessen keine Seltenheit - getreu den Prinzipien Machiavellis. Der Machiavellismus - skrupelloses Machtstreben in Reinkultur - ist zeitlos. Warum sind so viele Führungskräfte machthungrig und geben bis ins hohe Alter ihre Macht nicht ab? Was treibt sie dazu an, Macht nicht nur zu ge-, sondern sie zu miss-brauchen? Das Buch lenkt die Aufmerksamkeit auf die destruktiven Wirkungen einer machiavellistischen Führungsphilosophie und versucht aufzuzeigen, wie eng Macht verzahnt ist mit Ohnmacht und wie ihr vielfach Minderwertigkeitsgefühle und Angst zugrunde liegen. Es sensibilisiert den Leser dafür, die eigene - oft nicht eingestandene - Anfälligkeit für Macht und Dominanzallüre besser wahrzunehmen und zu analysieren, und plädiert für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Macht. Es darf nur verantwortete Macht geben, und nur wer verantwortungsbewusst (Was tu' ich dem anderen damit an? Wie beschränke ich mit meiner Dominanz seine Lebensqualität und seinen Selbstwert?) mit Macht umgeht, schafft im beruflichen und privaten Umfeld die Voraussetzungen für ein gedeihliches, produktives Miteinander. |
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